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Schwarz auf Weiss!

Rassendiskriminierung in Holz- und Onlinemedien und überhaupt und sowieso

10. Februar 2012

Autor:  dfo

Ein Politiker der Münchener Linkspartei, Orhan Akman, hat sich dafür ausgesprochen, das Wort ‘Schwarzfahrer’ nicht mehr zu verwenden, weil dies eine rassistische Konnotation hätte. Dailyfuckoff präsentiert Ihnen weitere Begriffe, die sie unbedingt vermeiden sollten, wenn Sie kein Nazi sein wollen:

  • schwarzärgern; Versuch, durch politkorrektes Ärgern, die Hautfarbe zu wechseln
  • Schwarzarbeit; haha, jeder weiss doch, dass Afrikaner nur wegen HartzIV herkommen
  • Schwarzbär; im Gegensatz zu Schwarzen ist dieser tatsächlich schwarz, kommt aber nicht aus Afrika
  • Schwarzbrot; diskriminierender Begriff -> vgl. mit Weissbrot
  • Schwarzer; irreführend, man könnte denken, es ist ein Neger ohne Fahrkarte gemeint
  • Schwarzgeld; (eigentlich Schwarz-Gelb) siehe Schwarzarbeit
  • Schwarzhändler; Sklavenhandel ist schon lange verboten, daher braucht auch niemand dieses Wort
  • Schwarzmalerei; unsinnig, bekanntlich gibt es keine berühmten Maler in Afrika
  • schwarz-rot-gold; Quatsch, da es in der BRD zwar viele Schwarze und ein paar Rote, aber keine Goldenen gibt
  • Schwarztee; dieser wird nun wirklich nicht aus Afrikanern hergestellt, daher Blödsinn
  • Schwarzwald; wird zu 98% von Weissen bewohnt, daher irreführend
  • Schwarzweissfotografie; diskriminierend, da Weisse leuchtender erscheinen als Schwarze

dfo

Dailyfuckoff 44

Steam oder ich könnte kotzen

4. Februar 2012

Autor:  dfo

Der Kunde ist längst zu einer Ware verkommen. Das las ich neulich bei Georg Diez. Der Stellenwert des Kunden ist vergleichbar mit dem einer Kuh auf der Weide.

Gemerkt habe ich das an diesem Wochenende, für das ich mich mit Spielen eingedeckt hatte. Digitale Gängelei namens Produktaktivierung ist ja schon ein Weilchen in Mode. Blöderweise ist pünktlich zum Wochenende mein Netz weg, weil ich zu spät gezahlt habe. Ich verdiene so wenig dass ich mir ohne staatliche Armutsbescheinigung keine Monatskarte (55,70 €) leisten kann. Am Monatsende konnte ich mich schon häufig zwischen Breitband und Nahrung entscheiden.

Während die ‘Produktaktivierung’ (die laut Angabe auf den Spielverpackungen ausreicht um spielen zu können) gerade noch klappt, streikt Steam dann beim Starten des Spiels und verweigert mir per Fehlermeldung auch den Offline Modus. Suche Rat im Netz, bastle an der steam.cfg rum, alles umsonst. Wäre mein Produkt ‘aktiviert’, könnte ich es auch benutzen, ohne Verbindung zum Steam Server aber verhält es sich völlig passiv und ich als Kunde bin der Arsch. Natürlich sollen damit Raubkopierer getroffen werden, tatsächlich aber trifft es die ehrlichen Dummen, während die Cracker keine Probleme haben.

Man kann an solchen Geschichten gut sehen, was mit ‘geistigem Eigentum’ und ähnlichem Rotz gemeint ist. Wer also denkt, dass Fernsehprogramm entmündigt die Leute, weil es sie zu bestimmten Uhrzeiten an die Glotze zwingt, geht noch nicht weit genug. Wenn es solchen Mist wie mit Steam so auch bei Büchern gäbe, könnte man ein Buch nur lesen wenn man gleichzeitig noch ein Telefongespräch führt. In Zukunft werde ich mir überlegen ob ich nochmal ein Spiel kaufe, dass über Steam läuft.

dfo

 

Schock nach Massenabstufung!

neun EU-Länder im Visier von S+P

14. Januar 2012

Autor:  dfo

Die Ratingeagentur S+P (Stupid & People) hat ihre weihnachtlichen Drohungen vom Dezember wahrgemacht und neun Länder der Eurozone herabgestuft. Die Reaktionen reichen von ‘wird man ja wohl noch sagen dürfen’ bis zu blankem Entsetzen. Heimliche Begeisterung verursacht das Rating jedoch bei nationalchauvinistischen Ökonomen. ‘Hab ich doch immer gesagt dass Spanien Ramsch ist’, lautet ein Freudenspruch im DIW. ‘Was ist das eigentlich – Portugal’, fragt man sich besorgt im Kanzleramt.

Einigkeit jedoch herrscht bei der Frage nach der Bedeutung der beinahe kontinentalen Ramschbewertung. Was bringt das Ratingbombardement der Zukunft Europas? Pessimisten sehen die Verantwortung Deutschlands für den Rettungsschirm wachsen. Germania secunda.nulla könnte bald für 75% der Rettungsmillarden stramm stehen. Wenn das stimmt, gehört die EU praktisch Deutschland und der letzte Weltkrieg hat doch noch ein gutes Ende gefunden. Dafür geht der Michel dann auch gerne bis 70+ für lau arbeiten.

Die EZB druckt derweil Geld, so dass demnächst selbst HartzIV Empfänger Millionäre sind und mit Kübeln voller Noten zum Brotkaufen gehen, vorausgesetzt die Arbeitsagentur stuft ihre Ansprüche nicht runter. Das ist zwar nicht im Sinne der Banken, aber ein unausweichlicher Nebeneffekt.

Andererseits, wenn es bald keine Länder mehr mit Top Bewertung gibt, ist es auch wieder egal. Dann sind wir alle wieder das, was wir schon immer waren, gleichermassen kreditunwürdig. Schliesslich hat das die Banken vorher auch nicht gehindert, ihr billig ausgeliehenes Geld teuer weiterzuverleihen.

Überhaupt brauchen wir uns um unsere wirtschaftliche und politische Bedeutung in der Welt keine Sorgen machen. Russland murkst so vor sich hin, China hält gespannt die Luft an und der afrikanische Kontinent interessiert sowieso niemanden. Im Rest der zivilisierten Welt sorgt eine umsichtige amerikanische Aussenpolitik mit immer neuen Kriegen dafür, dass keine ernstzunehmenden Gegner entstehen. Und falls doch, dann exportieren deutsche Waffenschmieden das Material, mit dem sich die Kanacken in die Steinzeit zurückbomben können. Für den Wiederaufbau danach brauchen die auch kein Geld, uns reicht es völlig denen das Öl wegzunehmem, was wir dann hierzulande teuer an die beräderten Deppen verkaufen, die, sagen wir mal, in einem Bundesland wohnen und in einem anderen arbeiten. Eine echte Win-win Situation also.

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Original: Benh LIEU SONG | Lizenz: CC

Bleibt die Frage was also die Rating Agenturen mit ihren Ratingbombardements eigentlich bezwecken? Ist es ein Hilferuf nach der harten Hand fürsorglicher Eltern? S&P (Slowly & Pressure) liess angesichts der neuesten Ratingorgie vernehmen, dass die EU-Länder nicht genug zur Bewältigung der Finanzkrise getan haben. Was sollen sie denn noch alles tun? London und Washington bombardieren? In devoteren Politikkreisen wird zaghaft der Wunsch nach einer europäischen Ratingagentur geäussert.

Vielleicht ist die Idee  gar nicht so blöd. Wenn dann noch ein paar dazu kommen, können die sich jeweils nach Staatsräson gegenseitig ins Abseits runterstufen. Zieht man sämtliche Lebensbereiche mit ein, könnte es endlich einen aufregenderen Sport geben als Fussball. Man stelle sich bloss mal die Schlagzeilen vor: ‘iranischer Atomphysiker bei Anschlag getötet – Mossad wird auf XYZ- heraufgestuft! ‘ oder ’10 Jahre Guantanamo – Überlebende erhalten AA+!’ oder ‘Pofalla stuft Bosbach auf Ramsch!’

Längst sind Ratings auch Teil verschiedener Subkulturen geworden. ‘Stuf mich runter, gib mir Tiernamen!’ lautet eine beliebte Phrase in einschlägigen Etablissements. Gefürchtet sind auch die sog. ‘Battle-Ratings’, bei denen es darum geht, sich möglichst schnell selbst rauf- und das gegenüber runterzustufen. Gerüchten zufolge ist diese Praxis aber eher in exotischeren Finanzmarktbereichen anzutreffen.

Kurz und gut, der American Way of  Rating hat unser Leben bereichert und viel spannender gemacht. Wenn nicht ständig über unsere Verhältnisse gelebt würde, wäre das gar nicht möglich. Um es künftig richtig zu machen, verstaatlichen wir die Ratingagenturen und privatisieren den Staat. Das führt dann zu mehr Wettbewerb und der macht bekanntlich alles besser.

dfo

Hallervorden rassistisch!

unglaublicher Skandal - Weisser spielt Schwarzen

10. Januar 2012

Autor:  dfo

Dieter Hallervorden wird für sein Stück “Ich bin nicht Rappaport” Rassismus vorgeworfen. Und zwar weil in diesem Stück ein Weisser einen Schwarzen spielt. Hallevorden selber spielt einen Juden. Darüber regt sich aber keiner auf, vielleicht weil Juden keine einheitliche Hautfarbe haben. Kann diese Problematik auch auf andere Bereiche auskömmlichen Mimentums übertragen werden?

Also wenn es rassistisch ist, als Weisser einen Schwarzen (der ja nicht wirklich schwarz ist) zu spielen, ist es dann auch sexistisch wenn Hape Kerkeling eine Frau spielt?  Ist Pierre Brice ein übler Lump weil er den grossen Apachenhäuptling gespielt hat und seinerseits über Bully Herbig hergefallen ist, weil dieser sich mit seinem Film “Schuh des Manitu” über Indianer lustig gemacht hätte? Was ist mit den niedlichen Sternsingern in der Weihnachtszeit; bagatellisieren sie in schäbiger Absicht das Gedenken an den höchstselbst herabgestiegenen (jüdischen) Heiland? Und was ist mit Michael Jackson; war der King of Pop der Antichrist weil er gerne weiss sein wollte obwohl er Schwarzer war?

Die Puristen der Theaterfanfront werden es wohl nicht wissen. Sonst würden sie allgemein keinen Gefallen daran finden, Leuten zuzugucken die ständig Menschen spielen, die sie nicht sind. Man sollte den Rassismusvowurf da lassen, wo er hingehört. Bezogen auf Clowns, die in Ostdeutschland oft  slawische Nachnamen führen (hihi), so clever aussehen wie  Säcke voll mit Badewannenstöpseln und sich wie Herrenmenschen fühlen. Und bis auf das Aussehen trifft nichts davon auf Hallervordern zu.

dfo

Weihnachten steht vor der Tür!

Katastrophenpläne bei Bürgerämtern erhältlich (ab 01.01.2012)

15. Dezember 2011

Autor:  dfo

Scheisse, es ist ja schon wieder X-Mas Time. Hatte ich vor lauter diskretem Weihnachtsschmuck gar nicht mitbekommen. Lebkuchen gibts ja schon seit Ostern und bald wird es wieder bunte Eier geben. Da kommt man schon mal durcheinander. Wahrscheinlich war das auch so, als ich zum Totensonntag ein fröhliches Feuerwerk abgefackelt hatte.

Da ja nun wieder alle kollektiv durchdrehen, möchte auch ich meine Weihnachtsfreude hinausspeien, äh schreien. Also habe ich ein kleines Liedlein gebastelt, dessen Melodie man derzeit ungefragt beim Einkaufen an das auris cruciatus gehauen bekommt. Bitteschön:

 

1. Süsser die Euros nie klingen,

als zu der Kri-hi-senzeit:

s’ ist als ob Steuern nur springen,

wieder durch Arbeitszeit.

 Wie sie gedrucket von EZB’s Macht,

Euros mit Jubel

den Banken gebracht.

 

2. Oh, wenn die Gelder erklingen,

schnell es der Ackermann hört,

Tut sich sein Anteil dann nehmen,

so als ob es ih-hi-m gehört.

Selten war Geld noch weniger wert,

An Börsen schnell -

wird der Si-hi-nn verkehrt.

 

3. Klingt auch das liebliche Rating,

wohl über den Ozean her,

wir all über die Klinge dann springen,

das wolltet ihr doch – bitte sehr.

 Macht schön euer Kreuzchen bei der Wahl hinterher,

das ging doch schon immer,

das schmerzt doch nicht sehr.

 

4. Bleibt weiter so bra-ha-v und du-humm,

nichts bessres habt ihr verdient,

es ist Kanzlerin Merkel,

die alle euch reichlich bedient.

 So bleibt es für immer, das heisst nicht mehr lang,

der Euro ist nunmehr

EU’s Untergang!

 
Ach so, wer jetzt die Mugge zum Lied nicht kennt, ist entweder ein richtiger Kulturbanause oder Ausländer. Letztere klicken bitte hier drauf gehen in einen Supermarkt ihrer Wahl, verharren dort andächtig zwischen Rasierschaum und Katzenfutter und irgendwann kommts dann halt.

dfo

Gerechtigkeit für Fortgeschrittene!

Justitia nicht blind, sondern geistig behindert

8. Dezember 2011

Autor:  dfo

Viel schlechtes dräut noch immer aus längst vergangener Nazizeit herauf. Zum Beispiel Geschichten vom Volksgerichtshof und von Todesurteilen wegen Nichtigkeiten. Das ist schlimm, zum Glück aber Vergangenheit.

Dass wir in einer freien, also richtig freien oder rechtsbefreiten Welt leben, merken Sie an der Justiz, bzw. an deren Urteilen. So ist es zwar möglich für die kostenlose Verbreitung sog. geistigen Eigentums nach erstaunlich kurzer Zeit in den Kahn zu wandern. Dafür aber ist anlassloses Tottreten unschuldiger Mitmenschen ganz bequem möglich (Achtung! Link geht zu Bild.de) und verursacht höchstens medienwirksame Publicity. Angestellte und Freunde des HüpfHopf-Genres (engl. für HüpfRingelpietz) sowie rudimentär begabte Einheimische und Zugereiste aus Problembezirken mit Problemhintergrund dürfte das zu grossartigen Negativbestleistungen inspirieren.

Ebenso freuen können sich Menschen mit Uniformzwang, denen in ihrer Dienstzeit langweilig ist. Ihnen steht eine breite Palette an Unterdrückungsmethoden zur Verfügung, selbstverständlich ohne lästige Konsequenzen. Rechtssicherheit ist eben das oberste Gebot eines Rechtsstaates.

Dabei widerspiegeln diese Begriffe eine konsequente Dualität, die zu Missverständnissen verleitet. So meint der Begriff Rechtssicherheit keineswegs die Sicherheit der Rechten, jahrzehntelang mit Unterstützung des Verfassungsschutzes ihr Unwesen zu treiben und Rechtsstaat ist kein Synonym für Ostdeutschland, sondern bezeichnet vielmehr Gesamtdeutschland abzüglich Ostpreussen und Schlesien.

Auch die Annahme, das Wort Justiz sei von einer vollständig sehbehinderten Person namens Justitia abgeleitet, ist ein weitverbreiteter Irrtum. Denn die Justiz ist nur auf dem rechten Auge blind, das linke hingegen leidet unter Überschärfe. Das sollten Sie berücksichtigen wenn Sie bspw. vorhaben, unter Verwendung Ihres Sitzfleisches Nazidemos beizuwohnen bzw. sitzend dagegen zu protestieren oder wenn Sie gar auf die bescheuerte Idee kommen sollten, Ihr Handy mitzunehmen.

Um vollständig sicherzugehen, von der Justiz weltweit nicht belangt zu werden, gründen Sie am besten eine Rating Agentur, stufen einen beliebigen Kontinent auf Ramschstatus herab und diktieren hilflosen Regierungen Sparprogramme, die ganze Völker in die Armut stürzen. Unbedingt vermeiden sollten Sie derzeit einen Aufsichtsratsposten bei der deutschen Bank, dort gibt es z.Zt. Probleme mit der Paketablieferung.

dfo

Polizisten sollen endlich Straftäter werden!

19. Oktober 2011

Autor:  dfo

Der Rainer mag keine Linken. Die jammern nur rum und sind in letzter Zeit alle irgendwie so militant. Dabei leben wir in einem wunderschönen Land, in dem alles so schön ist, dass es einfach keine Alternative dazu gibt. Leider wollen die bösen Linken das nicht verstehen. Das kränkt den Rainer sehr. Deswegen, findet er, müssen die Linken überwacht werden. Eigentlich weiss er nicht recht, was Linke sind. Für ihn sind Linke sowas wie Neger oder Schlitzaugen. Damit kann man ganz viele Leute beschreiben, auch wenn sie aus vielen verschiedenen Richtungen kommen. Und so wie Neger und Schlitzaugen nicht so recht in die einfache Welt von Rainer passen, tun es Linke auch nicht. Was Rechte sind, weiss Rainer übrigens. Das sind Kumpels, die man aber nicht so nennen darf, weil andere, wahrscheinlich die blöden Linken, ihm das übelnehmen könnten. Rechte sind jedenfalls keine Terroristen. Linke schon, irgendwie.

Zur Überwachung von Linken werden neben diversen (tschuldigung Rainer: verschiedenen, verschiedenartigen, verschiedenerlei, vielerlei) Abhörmethoden auch verdeckte Ermittler eingesetzt. Das sind Arschlöcher, die man früher Verräter nannte und in denen der Rainer anständige Menschen sieht. Damit Rainer sich beim Sprechen nicht jedesmal verschluckt, werden die einfach V-Leute genannt. Leute klingt auch gleich viel kumpelhafter.

Leider fallen die Linken meist nur durch Forderungen nach sozialer Gerechtigkeit und Frieden auf. Das ist zwar für Rainer als Kettenhund seiner Herren schlimm, aber für die weniger geistig entwickelten seiner Gesinnungsgenossen reicht das blöderweise noch nicht aus, die Linken effektiv zu bekämpfen. Deswegen hat der Rainer sich was ganz dolles einfallen lassen. Was viel besseres als der blöde Friedrich mit seinem Computerdingsda. Seine V-Leute sollen endlich Straftaten begehen dürfen. Damit könnte man  dann die Linken wie früher unterwandern und denen sonst was in die Schuhe schieben, damit der deutsche Michel endlich wieder ein klares Feindbild hat und jemanden der ihn beschützt.

Blöder als Linke sind nur Ossis, auch wenn die sich oft überschneiden. Denn den Ossis kann man seit zwanzig Jahren regelmässig erzählen wie schlimm das mit der Stasi war, die ja jetzt alle Linke sind. Und das war auch schlimm mit der Stasi. Die scheiss Technik die die hatten, einfach erbärmlich. Die mussten noch in Wohnungen reingehen um Abhörtechnik anzubringen. Und dann waren die ja auch alle ideologisch verbrämt, nicht wie Rainers Kumpels die sich einfach nur ehrlich ihren Sold verdienen.

Der Rainer ist natürlich auch in einer Partei. Schon ganz viel lange. So lange, das er aufgehört hat über so komische Worte wie christlich oder demokratisch nachzudenken. Ist ja auch nicht nötig, schliesslich kennt er seinen Feind. Und die Linkspartei ist es, die vom Verfassungsschutz beobachtet wird. Ja, Rainer, du lebst echt in einem wunderschönen Land.

dfo

Freiburger (BaWü) aufgepasst!

am 18. Juli werdet Ihr vom Staat geweckt

15. Juli 2011

Autor:  dfo

Was besonders beklopptes hat sich die Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg einfallen lassen. Unter dem Motto ‘wenn der Milchmann zweimal klingelt’ will sie am 18. Juli den sog. zweiten Freiburger Bildungsüberfall durchführen und um 6 Uhr früh im Freiberger Stadtteil Weingarten die Leute aus dem Schlaf klingen um ihnen eine ‘informative Frühstückstüte’ und eine Milchpackung zu überreichen.

In Anlehnung an ein Zitat von Winston Churchill wollen freie Mitarbeiter der Landeszentrale den Menschen den Wert der Freiheit verdeutlichen – und rennen damit offene Türen ein. So meinen die politisch Gebildeten, die selbstverständlich gewordene Freiheit als Ursache, wahlweise von Politikverdrossenheit oder mangelnder Wahlbeteiligung, beklagen zu müssen. Denn, so erfährt der geneigte Leser ihrer Website, wird die Aktion deswegen im Stadtteil Weingarten durchgeführt, weil dort die niedrigste Wahlbeteiligung verortet wird. Und, was noch schlimmer ist, die Leute dort wählen nicht etwa brav CDU sondern die Republikaner (1,2%) und die Linkspartei (9%). Muss man sich mal vorstellen, 10,2% der Leute dort wählen nicht das was sie sollen.

Klar, dass da der Staat den Bürgern mal erklären muss, wie Demokratie funktioniert und dass das Angebot einer ‘Wahl’ doch nur dem schönen Schein dient. Wer sich die Mühe macht, die sog. didaktische Begründung für diesen Schwachsinn durchzulesen, wird tolle Sätze finden, die von einem recht eigenümlichen Demokratieverständniss sprechen:

Meinungs- und Versammlungsfreiheit, Wahlrecht und Menschenwürde sind keine Selbstverständlichkeit auch und gerade in Deutschland.

Achso? Richtig, die meinen wohl Dresden und Stuttgart, vielleicht auch Duisburg.

In unserem Alltagsleben spielen Einschüchterung und Repression zum Glück keine Rolle mehr.

Was dazu wohl  HarztIV Bezieher und Arbeitslose sagen?

Gerade in Deutschland dachte man im Nationalsozialismus und in der DDR beim Klingeln um sechs Uhr morgens nicht unbedingt an den Milchmann, sondern fürchtete sich, weil es vielleicht die Geheimpolizei in Form der GESTAPO (Geheime Staatspolizei) oder der STASI (Staatssicherheitsdienst) war.

Zum Glück ist es bei uns nicht so dass die Polizei früh um sechs Verhaftungen und Hausdurchsuchungen durchführt.

Zu vertraut ist es uns geworden, daß wir frei entscheiden können, was wir am Frühstückstisch lesen oder über welche Themen wir mit dem Hausnachbarn im das Treppenhaus diskutieren.

Und weil das nicht mehr lange so bleiben wird, kann man die Leute ja schon mal an das Gegenteil gewöhnen.

Dabei beruht die Begegnung mit Politik nicht immer auf dem Prinzip der Freiwilligkeit. Politik wird so präsentiert, dass die Menschen ihr nicht ausweichen können, sie werden sozusagen meuchlings gebildet.

Häh?

Ziel aller politischen Bildung muss sein, die Menschen zur kritischen Akzeptanz und, im Idealfall, zur Wertschätzung unserer Gesellschaftsordnung anzuregen.

Ahja, wenn sich die Herren Bildungsmeuchler mal die Kommentarspalten der Badischen Zeitung durchlesen würden, dann wüssten sie auch dass viele Menschen sich sehr wohl in kritischer Akzeptanz ihrer Rechte bewusst sind und diese sogar ausgesprochen schätzen. Aber wir alle haben uns wohl schon zu sehr daran gewöhnt dass für solchen Unsinn wie den VerblödungsBildungsüberfall regelmässig Steuermittel verbraten werden.

dfo

Warum nicht mal mit der CDU feiern?

CDU kämpft mit Facebookpartys

12. Juli 2011

Autor:  dfo

Die Union ist ja bekanntermassen ein Sammelbecken für Hardliner, solche die es gern wären und natürlich für Internetausdrucker. Meist geht es der Union um, bzw. gegen die Freiheit, weil sie diese nicht versteht und daher Angst vor ihr hat.

Zum Beispiel sind öffentliche Partys, via Facebook arrangiert, so ein Ärgernis das man am liebsten verbieten will. Ganz vorne mit dabei, Innenminister Friedrich (CSU), der gern auch mal aussergerichtliche Morde fordert.

Blöd nur dass Unionsvereine für ihre Sommerfeste in ganz Deutschland selber Facebook nutzen. Und damit teils tausende Zusagen einheimsen. Daran ist natürlich nur Facebook schuld, denn man kann ja nicht erwarten das erwachsene Menschen in der Lage sind ein Häkchen an der richtigen Stelle zu setzen.

Der Unionsverband in Dietzenbach hat auch gleich die Polizei eingeschaltet, wo käme man denn hin wenn man für die eigene Dummheit haften müsste.

Bleibt zu hoffen dass einige Unionssommerfeste verboten werden und die Polizei die Veranstalter zur Kasse bittet, damit  in Zukunft Intelligenzallergiker wie z.B.  Schünemann (CDU) oder Aigner (CSU) nicht mehr ernstgenommen werden.

dfo

Sommerpause!- Update

dailyfuckoff entspannt sich (mal wieder)

22. Juni 2011

Autor:  dfo

Dailyfuckoff macht Sommerpause. Das ist jetzt nicht so spektakulär als das man darauf hinweisen müsste, schliesslich merkt man es ja an mangelnder Aktivität hier im Blog. Ein paar Kleinigkeiten möchte ich aber doch noch gerne loswerden.

Agent Provocateurs

Wie wir alle wissen ist Deutschland eine faschistische Diktatur ein vorbildliches demokratisches Land in welchem die Freiheiten jedes Menschen garantiert sind. Allerdings hält das die Herrschaften der Polizei nicht davon ab, sich bei den S21 Protesten Gründe für gewaltsames Eingreifen selbst zu schaffen. Wohlgemerkt vor dem Hintergrund des von U. Schünemann (CDU, was sonst) herbeihalluzinierten linken Terrors.

BRD attackiert niemanden mit Viren und Würmern

Das meint zumindest dieser Vollidiot Innenminister Friedrich (CSU) in einem Interview mit dem Deutschlandfunk. Wahrscheinlich gibts auch keine Online-Durchsuchungen und die Nachricht tausender durch den BKA gehackter Rechner war auch nur eine Einbildung. Wenn der Mann das ernst meint was er sagt, ist er entweder ein völliger Spinner oder gefährlich. In beiden Fällen ist er als Innenminster untragbar. Und weil Transparenz eh keine Rolle mehr spielt ja so wichtig ist in unserem Land verweigert die Bundesregierung Auskünfte über Art und Umfang beim Einsatz des Bundestrojaners.

so sieht die Freiheit aus

In Bezug auf die elektronische Erfassung und Auswertung von Daten, sprich Überwachung, kann man derzeit vieles lesen. Da gehts mit der Aufzeichnung von Pkw-Kennzeichen los, gefolgt von der Erfassung der Handydaten bei Anti-Nazi Demos über die Abwehr bei anonymen Anfragen auf Regierungswebseiten (gleichwohl die Bullen, Ochsen, Esel Polizeibeamten stets anonym knüppeln dürfen) bis direkt zur von Union/SPD/Grünen (ausnahmsweise fehlt in der Negativ-Aufzählung mal die FDP) vorangetriebenen VDS.

Update: Wie es scheint wurden in Dresden weitaus mehr Handydaten (bis zu 1 Million) erfasst und ausgewertet als bisher angenommen. Völlig klar dass das verhältnismässig ist, findet jedenfalls Innenminister Markus Ulbig (Achtung Überraschung, CDU). Sicher gibt es immer noch genug Leute die diesen Misthaufen von Partei für alternativlos und wählbar halten und gleichzeitig auf DDR und Stasi schimpfen. Natürlich nur solange die bei den Linken auftauchen.

Und damit verabschieden wir uns in die Sommerpause. Bis nächste Woche!

Das Team der Redaktion