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Schock nach Massenabstufung!

neun EU-Länder im Visier von S+P

14. Januar 2012

Autor:  dfo

Die Ratingeagentur S+P (Stupid & People) hat ihre weihnachtlichen Drohungen vom Dezember wahrgemacht und neun Länder der Eurozone herabgestuft. Die Reaktionen reichen von ‘wird man ja wohl noch sagen dürfen’ bis zu blankem Entsetzen. Heimliche Begeisterung verursacht das Rating jedoch bei nationalchauvinistischen Ökonomen. ‘Hab ich doch immer gesagt dass Spanien Ramsch ist’, lautet ein Freudenspruch im DIW. ‘Was ist das eigentlich – Portugal’, fragt man sich besorgt im Kanzleramt.

Einigkeit jedoch herrscht bei der Frage nach der Bedeutung der beinahe kontinentalen Ramschbewertung. Was bringt das Ratingbombardement der Zukunft Europas? Pessimisten sehen die Verantwortung Deutschlands für den Rettungsschirm wachsen. Germania secunda.nulla könnte bald für 75% der Rettungsmillarden stramm stehen. Wenn das stimmt, gehört die EU praktisch Deutschland und der letzte Weltkrieg hat doch noch ein gutes Ende gefunden. Dafür geht der Michel dann auch gerne bis 70+ für lau arbeiten.

Die EZB druckt derweil Geld, so dass demnächst selbst HartzIV Empfänger Millionäre sind und mit Kübeln voller Noten zum Brotkaufen gehen, vorausgesetzt die Arbeitsagentur stuft ihre Ansprüche nicht runter. Das ist zwar nicht im Sinne der Banken, aber ein unausweichlicher Nebeneffekt.

Andererseits, wenn es bald keine Länder mehr mit Top Bewertung gibt, ist es auch wieder egal. Dann sind wir alle wieder das, was wir schon immer waren, gleichermassen kreditunwürdig. Schliesslich hat das die Banken vorher auch nicht gehindert, ihr billig ausgeliehenes Geld teuer weiterzuverleihen.

Überhaupt brauchen wir uns um unsere wirtschaftliche und politische Bedeutung in der Welt keine Sorgen machen. Russland murkst so vor sich hin, China hält gespannt die Luft an und der afrikanische Kontinent interessiert sowieso niemanden. Im Rest der zivilisierten Welt sorgt eine umsichtige amerikanische Aussenpolitik mit immer neuen Kriegen dafür, dass keine ernstzunehmenden Gegner entstehen. Und falls doch, dann exportieren deutsche Waffenschmieden das Material, mit dem sich die Kanacken in die Steinzeit zurückbomben können. Für den Wiederaufbau danach brauchen die auch kein Geld, uns reicht es völlig denen das Öl wegzunehmem, was wir dann hierzulande teuer an die beräderten Deppen verkaufen, die, sagen wir mal, in einem Bundesland wohnen und in einem anderen arbeiten. Eine echte Win-win Situation also.

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Original: Benh LIEU SONG | Lizenz: CC

Bleibt die Frage was also die Rating Agenturen mit ihren Ratingbombardements eigentlich bezwecken? Ist es ein Hilferuf nach der harten Hand fürsorglicher Eltern? S&P (Slowly & Pressure) liess angesichts der neuesten Ratingorgie vernehmen, dass die EU-Länder nicht genug zur Bewältigung der Finanzkrise getan haben. Was sollen sie denn noch alles tun? London und Washington bombardieren? In devoteren Politikkreisen wird zaghaft der Wunsch nach einer europäischen Ratingagentur geäussert.

Vielleicht ist die Idee  gar nicht so blöd. Wenn dann noch ein paar dazu kommen, können die sich jeweils nach Staatsräson gegenseitig ins Abseits runterstufen. Zieht man sämtliche Lebensbereiche mit ein, könnte es endlich einen aufregenderen Sport geben als Fussball. Man stelle sich bloss mal die Schlagzeilen vor: ‘iranischer Atomphysiker bei Anschlag getötet – Mossad wird auf XYZ- heraufgestuft! ‘ oder ’10 Jahre Guantanamo – Überlebende erhalten AA+!’ oder ‘Pofalla stuft Bosbach auf Ramsch!’

Längst sind Ratings auch Teil verschiedener Subkulturen geworden. ‘Stuf mich runter, gib mir Tiernamen!’ lautet eine beliebte Phrase in einschlägigen Etablissements. Gefürchtet sind auch die sog. ‘Battle-Ratings’, bei denen es darum geht, sich möglichst schnell selbst rauf- und das gegenüber runterzustufen. Gerüchten zufolge ist diese Praxis aber eher in exotischeren Finanzmarktbereichen anzutreffen.

Kurz und gut, der American Way of  Rating hat unser Leben bereichert und viel spannender gemacht. Wenn nicht ständig über unsere Verhältnisse gelebt würde, wäre das gar nicht möglich. Um es künftig richtig zu machen, verstaatlichen wir die Ratingagenturen und privatisieren den Staat. Das führt dann zu mehr Wettbewerb und der macht bekanntlich alles besser.

dfo

Weihnachten steht vor der Tür!

Katastrophenpläne bei Bürgerämtern erhältlich (ab 01.01.2012)

15. Dezember 2011

Autor:  dfo

Scheisse, es ist ja schon wieder X-Mas Time. Hatte ich vor lauter diskretem Weihnachtsschmuck gar nicht mitbekommen. Lebkuchen gibts ja schon seit Ostern und bald wird es wieder bunte Eier geben. Da kommt man schon mal durcheinander. Wahrscheinlich war das auch so, als ich zum Totensonntag ein fröhliches Feuerwerk abgefackelt hatte.

Da ja nun wieder alle kollektiv durchdrehen, möchte auch ich meine Weihnachtsfreude hinausspeien, äh schreien. Also habe ich ein kleines Liedlein gebastelt, dessen Melodie man derzeit ungefragt beim Einkaufen an das auris cruciatus gehauen bekommt. Bitteschön:

 

1. Süsser die Euros nie klingen,

als zu der Kri-hi-senzeit:

s’ ist als ob Steuern nur springen,

wieder durch Arbeitszeit.

 Wie sie gedrucket von EZB’s Macht,

Euros mit Jubel

den Banken gebracht.

 

2. Oh, wenn die Gelder erklingen,

schnell es der Ackermann hört,

Tut sich sein Anteil dann nehmen,

so als ob es ih-hi-m gehört.

Selten war Geld noch weniger wert,

An Börsen schnell -

wird der Si-hi-nn verkehrt.

 

3. Klingt auch das liebliche Rating,

wohl über den Ozean her,

wir all über die Klinge dann springen,

das wolltet ihr doch – bitte sehr.

 Macht schön euer Kreuzchen bei der Wahl hinterher,

das ging doch schon immer,

das schmerzt doch nicht sehr.

 

4. Bleibt weiter so bra-ha-v und du-humm,

nichts bessres habt ihr verdient,

es ist Kanzlerin Merkel,

die alle euch reichlich bedient.

 So bleibt es für immer, das heisst nicht mehr lang,

der Euro ist nunmehr

EU’s Untergang!

 
Ach so, wer jetzt die Mugge zum Lied nicht kennt, ist entweder ein richtiger Kulturbanause oder Ausländer. Letztere klicken bitte hier drauf gehen in einen Supermarkt ihrer Wahl, verharren dort andächtig zwischen Rasierschaum und Katzenfutter und irgendwann kommts dann halt.

dfo

Attentat auf Ackermann!

LKA warnt Politiker, Unternehmer und Banker

10. Dezember 2011

Autor:  dfo

Das Attentat auf Josef Ackermann hätte zu keinem besseren Zeitpunkt kommen können. Die Flurschäden die der ehemalige Chef der Deutschen Bank angerichtet hat, sind längst irreparabel und sicher drohte ihm keine unmittelbare Gefahr, da ein Mensch wie Ackermann seine Post bestimmt nicht selber öffnet. Ein Schelm, wer böses dabei denkt.

Der versuchte Anschlag lenkt auch prima vom Totalversagen der europäischen Politik gegenüber der selbstverursachten Finanz- und Schuldenkrise ab und übertüncht, zumindest hierzulande, die ekelhaften Morde geistesschwacher Neonazis, die von ihren staatlichen Überwachern nach Kräften in ihrem Mordwerk unterstützt wurden.

Für unsere Innenminister dürfte die Briefbombe der diesjährige Hauptgewinn sein. Nach all den gescheiterten Versuchen islamischen oder linken Terror herbei zu halluzinieren um endlich die Totalüberwachung einzuführen, haben sie jetzt in Form dubioser italienischer Anarchisten die Steilvorlage dazu. Kein überzeugter Linker wäre blöd genug ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, an dem sich Globalisierung und Kapitalismus endlich selbst und für den dümmsten noch erkennbar als Schneeballsysteme entlarven, diesen militant entgegenzutreten. Also, cui bono?

dfo

S+P droht Versicherungskonzernen mit Abstufung!

9. Dezember 2011

Autor:  dfo

S+P hat es schon wieder getan! Nachdem die Ratingagentur erst Europa und dann einem halbend Dutzend Geldwäscheinstituten Banken mit der Herabstufung ihrer Kreditwürdigkeit drohte, sind nun die Versicherungskonzerne dran. S+P begründete diesen Schritt als Folge der zuvor angedrohten Herabstufung der EU-Staaten. Die Märkte reagieren weltweit mit heraufgestufter Nervosität. Wir sagen Ihnen was als nächstes kommt:

  •  zu Beginn der nächsten Woche werden sämtliche Arztpraxen und Kfz-Betriebe unter Beobachtung gestellt
  • es folgen Beerdigungsunternehmen, da die Leute zwar umsonst sterben aber nicht gratis entsorgt werden wollen – nur wie, wenn keiner mehr Geld kriegt, so S+P auf Nachfrage
  • Lebensmitteldiscounter werden auf Ramschstatus gesetzt, denn Einkaufen wird künftig Luxus
  • die Textilbranche begeht vorbeugend Selbstmord, da Menschen die nicht essen auch keine Kleider mehr brauchen
  • Mitte der Woche bekommt China den Status Mega AAAA Triple+++, aber dort leben ja eh keine Menschen
  • anschliessend wird die Natur abgewertet, der deutsche Wald ist eh bald tot, die Polkappen hingegen lässt das kalt
  • es folgt die umfassende Abstufung aller Printmedien, weil sie nur noch von Pennern zum Zudecken gebraucht werden
  • Heckler & Koch werden kurzfristig heraufgestuft, da ihre Produkte bei der Vernichtung herabgestufter Wirtschaftszonen helfen
  • an Heiligabend stuft S+P das Internet herab, doch den Maschinen ist die Abwesenheit von Usern egal
  • pünktlich zu Beginn des neuen Jahres stuft sich S+P als logische Folge des Aussterbens aller Menschen selbst herab, danach (oder davor?) erfolgt die Herabstufung der Zeitrechnung

Lesen Sie noch schnell den Stein des Anstosses, bevor auch Sie nur noch Ramsch sind!

dfo

Brechreiz in nur 5 Minuten!

Schlagzeilen in aller Kürze

19. Juli 2011

Autor:  dfo

Wieder sehr schön was sich bei kurzem Blick auf die Schlagzeilen alles so aufdrängelt. Mal ein paar Hinweise: Peter Hahne fordert generelles Bettelverbot auf öffentlichen Plätzen. Bettelei ist Belästigung und Nötigung (Achtung! Link führt zu Bild.de). Passend dazu erneuter Bruch des Kriegswaffenkontrollgesetzes und Lieferung eines topmodernen Waffensystems an einen der heissesten Krisenorte der Welt; Abhörskandal in England und tot aufgefundener Whistleblower derweil Phrasendreschmodul Ziercke (BKA) hierzulande mehr Überwachung fordert; Präsidentendarsteller Wulff (CDU) verschwendet Steuermittel und Koch-Mehrin beharrt auf ihrer zusammengeklauten Doktorarbeit. Gute Nachricht des Tages – ELENA wandert in den Schredder. Kleiner Wehrmutstropfen, das viele Geld, dass Elena verschlang. Der Aufschwung kommt an – bei den Wohlhabenden. Kassenpatienten werden systematisch diskriminiert und Steuerreform 2013 belohnt in erster Linie Besserverdienende.

dfo

Kein Grundrecht auf Demokratie!

Euro-Rettung bedeutet Diktatur

9. Juli 2011

Autor:  dfo

Wohlgemerkt es geht um die Hilfe für Griechenland, die natürlich nicht bei den Griechen selber, sondern bei Bankstern, Gläubigern und Renditejägern landet für deren Bewilligung die staatliche Souveränität Griechenlands zerstört werden soll. Dazu stellt nun der deutsche Bundestag fest, dass es kein Grundrecht auf Demokratie gibt und auch keinen Anlass solch ein Grundrecht überhaupt in Betracht zu ziehen:

… dass das Parlament im Zuge seiner Beratungen vielmehr auf weitergehende Kontrollrechte bei der Übernahme finanzieller Garantien bestanden und diese auch gegenüber der Bundesregierung durchgesetzt hat. Der Deutsche Bundestag hat seine Rechte in den parlamentarischen Beratungen der „Griechenland-Hilfe“ und des „Euro-Rettungsschirms“ daher mit großem Selbstbewusstsein wahrgenommen. Der Prozessbevollmächtigte des Deutschen Bundestages, Prof. Dr. Franz Mayer von der Universität Bielefeld, unterstrich einleitend, dass schon erhebliche Zweifel an der Zulässigkeit der Verfassungsbeschwerden bestünden, sie jedenfalls aber unbegründet seien. Die Beschwerdeführer würden sich auf ein neuartiges Recht berufen, das bisher gar nicht existiere, nämlich ein umfassendes Grundrecht auf Demokratie. Für die Anerkennung eines solchen Grundrechts und eine damit verbundene Ausweitung der Möglichkeiten zur Verfassungsbeschwerde gebe es aber keinen Anlass. (Quelle: Bundestag)

Das bedeutet nichts weniger als dass diejenigen Euro-Mitgliedsstaaten die Hilfe benötigen, ihrer nationalen und gesellschaftlichen Eigenständigkeit beraubt werden und unter eine Diktatur durch Brüssel gestellt werden, während die Verursacher der ökonomischen Katastrophen einfach die nächste Volkswirtschaft angreifen.

dfo

Atomausstieg nicht unumkehrbar!

5. Juli 2011

Autor:  dfo

Kleine Randnotiz, nichts was man nicht schon hätte ahnen können. Mit dem Atomausstieg verucht sich derzeit von braun schwarz, gelb, grün bis rot irgendwie jeder zu brüsten. Dessen Unumkehrbarkeit wird gepriesen und von der Atommafialobby verdammt.

Die Linkspartei hat nun aufgeklärt, dass der Atomaustieg von jeder Schwarz-Geld nachfolgenden Regierung gekippt werden kann. Das schreibt die Frankfurter Rundschau. Unnötig zu erwähnen dass es ausschliesslich die Linkspartei war, die den Atomausstieg im Grundgesetz verankern wollte/will um ihn so definitiv unumkehrbar zu machen, während sich die anderen Berufslügner allesamt ein Hintertürchen offen lassen wollten. Passend dazu auch die Nachricht dass die Grünen auch bei Regierungsbeteiligung keinen früheren Zeitpunkt zum Atomausstieg anstreben. Deswegen sind sie im Gegensatz zur Linkspartei auch regierungsfähig.

Natürlich fehlt diese Nachricht grösstenteils in unseren Qualitätsmedien. Deswegen ist es schade dass die FR quasi abgewickelt werden soll.

dfo

Bilder(b***)rätsel

14. Juni 2011

Autor:  dfo

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Auf dem Bild ist irgendwo ein Hinweis auf ein aktuelles Thema versteckt. Ich verrate natürlich nicht wo. Hinweise gibts hier, hier und hier.

dfo

Wer will, wer will, wer hat noch nicht?

Berater bedienen sich an Rettungsfond

8. April 2011

Autor:  dfo

Das Thema Bankenrettung ist ja ganz gross in Mode. Immer wieder wird gebetsmühlenartig versichert dass Banken systemisch wichtig sein und halt nicht pleite gehn dürfen damit nicht weitere Kreise, wie etwa die Utopie vom mittelständischen Unternehmer, dadurch Schaden nehmen. Wieso man die viele Kohle die dafür nötig ist nicht einfach gleich den Kreditnehmern gibt wird nicht gesagt. Und wieso man Banken in Schieflage oder besser solche die noch funktionieren, nicht verstaatlicht bleibt auch ein Geheimnis der Apologeten des freien Marktes.

Vielleicht hat das ja was mit der stimulierenden Wirkung der Bankenrettung auf bestimmte Gewerbe zu tun:

Der Bundesrechnungshof rügt in einem vertraulichen Papier Kosten in Millionenhöhe. Unterlagen des Soffin lasse sich zum Teil nicht entnehmen, warum man überhaupt “einen externen Berater benötigt” habe, zitierte das Magazin “Stern” aus einem internen Papier des Rechnungshofes.

Laut “Stern” hatten externe Dienstleister dem Soffin sowie von ihm gestützten Banken seit Ende 2008 insgesamt über 70 Millionen Euro in Rechnung gestellt.

Der Soffin rechtfertigte sich laut dem Magazin mit den Worten, da man in der Krise “sehr schnell mit zunächst sehr wenigen Mitarbeitern Entscheidungen über extrem hohe Risiken” habe vorbereiten müssen, sei der Aufwand für externe Berater “notgedrungen hoch” gewesen. (Quelle: SPON)

Mir gefällt ja der letzte Abschnitt am besten. Zur Erinnerung; bei der Bankenrettung gehts darum, durch Zockerei, Gier und schlichte Inkompetenz entstandene Verluste vollumfänglich mit Steuermitteln auszugleichen. Mit anderen Worten: die belohnen da ‘Experten’ mit Millionen um einen Eimer Scheisse in einen anderen zu kippen. Aber hey, denkt an den Sozialstaat – der muss schliesslich bezalhbar bleiben.

Ach, und der Bundesrechnungshof, was macht der? Der rügt die Vorgänge. Eine Rüge! Da haben die Verantwortlichen jetzt sicher ganz dolle Angst und vor allem Einsehen bezüglich ihrer Wegelagerei.

dfo

Drucksache – 2671/XVIII

kein ALGII für Burka Trägerinnen

19. März 2011

Autor:  dfo

Nochmal FDP. Vertreter dieser Politsekte haben in Berlin den Antrag gestellt, dass Burka-Trägerinnen keinen Anspruch auf Grundsicherung nach SGBII haben sollen.

Die Begründung könnte faschistischer neoliberaler kaum ausfallen. Es wird darauf verwiesen wie erniedrigend die Burka für Frauen so sei und  und dass ja jeder weiss dass Burka-Trägerinnen nicht auf dem Arbeitsmarkt vermittelbar sind.

Und damit lassen die Menschenfeinde der FDP die Katze aus dem Sack. Wer in Deutschland sein Leben und seinen Körper nicht vollumfänglich den Interessen der Wirtschaft opfert, dem wird die Lebensgrundlage entzogen und der Mensch in die Kriminalität gepresst. Hinterher kann man wieder auf diese dreckigen Ausländer schimpfen und an den Biertischen der Nation wirds bejubelt.

Zum Glück ist es noch nicht soweit und wer einigermassen Sinn für die Realität mitbringt wird wissen dass zu den Leistungsträgern dieses Landes mittlerweile auch viele Migranten islamischen Glaubens gehören, somit also auch nicht behauptet werden kann dass Burka-Trägerinnen per se nicht vermittelbar sind.

Na, und mit dem Hinweis auf das Unterdrückungssymbol Kopftuch die Trägerin eines solchen zu bestrafen, ist der gleiche Stuss wie ein Vergewaltigungsopfer dafür zu strafen dass es vergewaltigt worden ist. Aber so sind sie halt, die Neoliberalen. Faktiös, degoutant und paradox. Kurz FDP.

dfo