Warum Musik, wieso hier-nun ja für mich persönlich stellt Sie eine Möglichkeit dar, die oft triste und leere Realität zu versüßen, Gefühlen Ausdruck zu verleihen oder einfach nur mit dem Arsch zu wackeln!
Beim Schreiberling-Debut möchte ich gleich besonders weit ausholen und dem geneigten Leser hiermit den Pre-War (oder besser Vorkriegs-) Blues der 20/ 30 `er Jahre näher zu bringen. Ich durfte letzten Monat Zeuge eines Live-Auftrittes des Australischen Musikers C.W. Stoneking & His Primitive Horn Ochestra`s sein.
Diese Art von Old Times Blues, Jungle-Jazz mit Folk und Calypsoeinflüssen heutzutage in einem Club zu spielen ist die eine Sache, dass Ganze mit Leidenschaft und lustigem Storytelling einem jungen Publikum glaubhaft rüberzubringen eine Andere. Der in weißen Leinen bekleidete, abwechselnd Banjo und Steel-Guitar spielende Mr. Stoneking hat es auf jeden Fall geschafft mich mit seinem ungewöhnlichen Sound zu begeistern. Begleitet wurde er von einer dreiköpfigen Bläsersektion. Nachzuhören auf seinem letzten Album „Jungle Blues“,welches er über King Hokum Records 2008 selbst veröffentlichte (in Australien hat er dafür auch irgendwelche Award-Nominierungen als bestes Blues/ Roots-Album eingeheimst).
Der 1974 in Amerika geboren C.W Stoneking (is bestimmt nicht sein Geburtsname, aber verzeiht mir die Recherche-Lücke) ging ´83 nach Melbourne Australien und griff bereits mit 11 zur Gitarre. Die erste Band nannte sich die Blue Tits und seit 2005 musiziert er mit seinem primitiven Horn Orchester. Dafür das er wie ein tätowiertes Weißbrot in den besten Jahren aussieht hört sich seine Musik einfach authentisch, schwarz (im positiven Sinne-Blues is Black) und herrlich unzeitgemäß an.
Checkt´s einfach mal aus!
fff


















