Verfassungsschmutz
Beobachtung von Bundestagsabgeordneten der Linkspartei
25. Januar 2012
Autor: dfoMit dem Gezerre um die Bespitzelung von Bundestagsabgeordneten der Linkspartei zeigt die Union mal wieder trefflich wes Geistes Kind sie ist. Es ist richtig dass sich in den Reihen der Linkspartei noch einige ewiggestrige aufhalten und sich die DDR zurückwünschen. Das trifft aber nicht auf die Riege der vom Verfassungsschutz beobachteten Politiker zu. Die Anwürfe gegenüber Sozialismusromantikern verglichen mit der finanziellen und logistischen Unterstützung, die der Verfassungsschutz dem braunen Mob in Deutschland angedeihen liess, sind der reinste Witz.
Besonders ungeschickt ist die Gleichsetzung der Linkspartei mit der NPD, den Innenminister Friedrich vornahm. Angesichts der Liste von Politikern (besonders CDU, FDP, SPD), die vormals in der NSDAP waren, liess sich aus Unionskreisen, in denen auch schon mal Loblieder auf alte Nazirichter gesungen werden, lediglich vernehmen, dass sich eine reine Parteimitgliedschaft noch nicht als Ausdruck innerer Überzeugung werten lasse. Vermutlich haben Unionsleute deswegen auch kein Problem damit, ihrer Politik und Weltsicht einen christlichen Anstrich zu geben.
dfo



















26. Januar 2012 um 16:12
Die alten Nazis in den “Volksparteien” sind doch sicher schon alle gestorben. Dieser biologische “Selbstreinigungsprozess” dauert bei den Linken noch ein wenig. Immerhin sei angemerkt, dass auch einige ehemalige SED´ler in anderen Parteien gelandet sind, als in der Linken. Die haben den Wechsel der Windrichtung eher mitbekommen.